Cider von CiderKultur im Abgecheckt-Test

Hey Ihr Lieben,

in den letzten Wochen haben wir uns in einer intensiven Abgecheckt-Testphase befunden und uns an das Trendgetränk Cider herangewagt. Hierbei handelt es sich um eine echte Alternative zu unserem allseits beliebten Bier. Passend zum aktuellen Sommerwetter, haben wir verschiedene Sorten des erfrischenden Apfelschaumweins getestet und möchten unsere Erfahrungen und Favoriten heute mit Euch teilen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

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Hier geht’s zum gesamten Abgecheckt-Test: 


Bevor wir von unseren Erfahrungen mit den verschiedenen Cider-Sorten berichten, möchten wir Euch kurz die Geschichte hinter CiderKultur vorstellen. Gegründet wurde das Unternehmen von Sebastian und Tim, die ein Semester in Irland verbracht und dort in einem Pub ihre Liebe für Craft Cider entdeckt haben. Während der Internationalen Apfelweinmesse 2017 kam Ihnen die Idee, Cider selbst zu beschaffen und in Deutschland zu vertreiben, sodass auch Cider-Liebhaber hierzulande die Möglichkeit haben, echten Cider aus England oder Irland zu genießen. Seit ein paar Monaten ist der Online-Shop nun eröffnet. Echter Cider heißt für sie: Kein Konzentrat, keine Aromen, keine Farbstoffe – Kriterien, die große Cider-Hersteller aufgrund der zu produzierenden Mengen nicht erfüllen können. Außerdem ist es ihnen wichtig, die Hersteller, mit denen sie zusammenarbeiten, persönlich zu kennen.

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Nun wollten auch wir uns von dem erfrischenden Apfelschaumwein ein Bild machen und haben für unseren Abgecheckt-Test verschiedene Cider-Sorten aus ihrem Shop getestet. Vorab möchten wir erwähnen, dass wir unseren Test diesmal nicht alleine durchgeführt, sondern tatkräftige Unterstützung von Nina’s Kollegen Peter bekommen haben, der für uns auch den Feuerzeugtest gemacht hat und wir Euch somit sagen können, wie weit der Kronkorken fliegt ;-). Herzlichen Dank an dieser Stelle für Deine Hilfe!


Folgende Cider-Sorten haben wir abgecheckt:

Finnbarra Rós Cider

Hierbei handelt es sich um einen Frucht-Cider aus Irland (0,33 Liter), der ohne Konzentrat, sondern nur mit Rhabarbersaft hergestellt wurde. Das Etikett ist ansprechend und der Cider lässt sich gut einschenken.

 

Die etwas rötliche Farbe des Ciders gefällt uns sehr gut und auch anhand des Geruchs merkt man schnell, dass Rhabarber im Spiel ist. Der Finnbarra Rós Cider ist erfrischend und schmeckt ähnlich wie Rhabarbersaft-Schorle. Außerdem ist wenig Alkohol zu schmecken.

 

Fazit:
Ein angenehmes Sommergetränk, das uns gut schmeckt. Der Kronkorken fliegt knapp über zwei Meter.


Viuda de Angelón Sidra con Miel

Dies ist ein spanischer Cider (0,33 Liter, 3,90 Euro), der mit Honigblüten verfeinert wurde. Das lustige Etikett gefällt uns gut und macht Lust auf das gelbe Getränk.

 

Dieser Cider riecht etwas chemisch, ein wenig nach Salbe. Er schmeckt nach Cider und auch der Honig kommt im Nachgang durch, aber er schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig. Er enthält wenig  Kohlensäure und ist daher nicht spritzig und auch nicht wirklich erfrischend, sondern eher süß.

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Fazit:
Wer Cider mit Honig erwartet, bekommt auch Cider mit Honig – allerdings muss man sich erst durch den Geruch kämpfen. Das Getränk wäre auf Mittelaltermärkten bestimmt gut aufgehoben. Er schmeckt und riecht etwas komisch, weshalb wir die Flasche nicht ausgetrunken haben. Auch der Kronkorken ist nur eineinhalb Meter weit geflogen.


Viuda de Angelón Pear Cider

Der satt gelbe Pear Cider (0,375 Liter, 3,90 Euro), der eigentlich ein Perry ist, weil er ausschließlich aus Birnen gemacht wird, hat ein schönes Etikett, das auch auf ein birnenweinhaltiges Getränk schließen lässt.

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Dieses Getränk riecht zwar nach Apfel, aber eben mit dem so gewollten anderen Aroma. Es schmeckt ein wenig bitter, aber insgesamt ist es ein erfrischendes Getränk, da es etwas kohlensäurehaltig ist.

 

Fazit:
Es ist eine gelungene Mischung aus Birne und Apfel und daher ein schönes Sommergetränk, aber eben mit einer bitteren Note. Der Kronkorken flog allerdings nicht besonders weit, höchstens zwei Meter.


Oliver’s Yarlington Mill Fine Cider 2015

Der sortenreine Cider (nur eine Apfelsorte, 0,375 Liter) von Cider-Legende Tom Oliver hat ein sehr spartanisches Design, das uns nicht so gut gefällt.

 

In der Flasche sieht der Cider ein wenig rötlich aus, einer Rosé-Schorle sehr ähnlich, im Glas dann allerdings wieder die klassische gelbe Farbe eines Ciders. Er riecht nach Cider, beim genaueren Riechen jedoch nach Leder und Torf. Leider schmeckt das Getränk sehr streng und bitter und der Leder-Geruch spiegelt sich auch im Geschmack wider. Es enthält deutlich weniger Kohlensäure als erwartet und ist dementsprechend auch nicht wirklich erfrischend. Selbst mit Wasser gemischt, ist es anstrengend zu trinken.

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Fazit:
Dieses Getränk schmeckt uns überhaupt nicht. Auch beim Feuerzeugtest fällt dieser Cider komplett durch, da unter dem Kronkorken ein Rand ist, der es erschwert, die Flasche mit einem Feuerzeug aufzumachen. Außerdem täuscht die Flasche Größe vor. Sie sieht aus wie eine 0,5-Liter-Flasche, es sind aber nur 0,375 Liter drin.


Oliver‘s Stoke Red Cider

Die Sorte Stoke Red ist ein klassischer Cider-Apfel und bekannt für ihr bitterscharfes Aroma. Darüber hinaus gehört es zu den auserwählten Sorten, die für einen sortenreinen Cider geeignet sind. Die Flasche (0,375 Liter) hat einen Drehverschluss und sieht mit ihrem ansprechenden Etikett sehr edel aus.

 

Der Stoke Red Cider hat die klassische gelbe Cider-Farbe, ist im Vergleich zu den anderen aber ein wenig güldener. Er riecht auch wie Cider, aber eine Nuance süßer, und enthält sehr wenig Kohlensäure. Insgesamt ist es ein interessanter Geschmack, denn es schmeckt zunächst süß, wechselt dann zu dem typischen bitteren Geschmack, um dann doch wieder eine süße Note zu entwickeln.

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Fazit:
Ein runder Cider, der uns wirklich sehr gut schmeckt, allerdings könnte er einen Tick mehr Kohlensäure haben. Aufgrund des Drehverschlusses fällt der Kronkorkenflugtest hier flach.


Dunkertons Breakwells Seedling Cider

Dieser Cider (0,5 Liter, 4,50 Euro) wird aus dem namensgebenden Apfel Breakwells Seedling gewonnen, der bereits seit rund 100 Jahren als Cider-Apfel verwendet wird. Die Flasche wirkt etwas altertümlich und klobig, aber durchaus ansprechend.

 

Der Dunkertons hat ein eingetrübtes Gelb und riecht nach Cider, jedoch etwas strenger als die anderen. Außerdem schmeckt er sehr streng und ziemlich eigen und enthält relativ wenig Kohlensäure.

 

Fazit:
Dieser Cider lässt sich ganz gut trinken, schmeckt aber mit Wasser wohl ein wenig besser. Er ist insgesamt ok, wird aber nicht unser Lieblings-Cider werden. Mit 7,5% Alkoholgehalt hat er außerdem ein wenig mehr Alkohol als die anderen. Der Feuerzeugtest war mit etwa 1,30 Meter etwas mau.


Unsere persönliche Bewertung:

Vorab möchten wir erwähnen, dass unsere Testergebnisse natürlich rein subjektiv zu betrachten sind, da sich Geschmäcker bekanntlich unterscheiden. Manche Cider haben uns gut geschmeckt, andere wiederum wenig bis gar nicht. Unsere Favoriten sind der Finnbarra Rós Cider und der Oliver‘s Stoke Red Cider. Beide sind tolle Erfrischungs- und Sommergetränke, die sich bei den aktuellen heißen Temperaturen super am Abend genießen lassen.

Preis: gut

Style: meist ansehnliche und schöne Etiketten und Flaschen

Geschmack: von sehr lecker bis überhaupt nicht unser Fall

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Eure Abgecheckt-Mädels Nina & Julia

(Fotos: © Abgecheckt-Blog)


Werbung (Markennennung) | Danke an CiderKultur für das Sponsoring!

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